Thema unserer Veranstaltung im Mai. 2020.

Über Geld spricht man!

Die Aufnahme zur Veranstaltung finden Sie hier:
„Über Geld spricht man!“- Aufnahme der Buchvorstellung

Nicht erst seit Corona ist klar: Solange Frauen weniger verdienen als Männer, wird es nichts mit der Gleichstellung! Doch unter dem Corona-Brennglas wird deutlich, wie groß die Schieflage wirklich ist. Ausgerechnet „systemrelevante“ Berufe werden oft am wenigstens wertgeschätzt, am schlechtesten bezahlt – und überwiegend von Frauen ausgeübt.

Die Lohnlücke muss endlich weg!

Noch immer verdienen Frauen – überall auf der Welt – weniger als Männer. Frauen gehen seltener in Führung, werden seltener befördert, arbeiten häufiger in Teilzeit und setzen länger aus, wenn Kinder kommen. Mit fatalen Folgen für die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frauen, bis hin zur mickrigen Rente. Dabei sind sich eigentlich längst alle einig: Die Lohnlücke muss weg! Weshalb also hält sich der Gender Pay Gap so hartnäckig? Was steht der Lohngerechtigkeit für alle im Wege?

Am 18. Mai fand unsere zweite virtuelle Veranstaltung statt. Zu Gast war Henrike von Platen. Sie las aus ihrem Buch „Über Geld spricht man“ vor und diskutierte mit den Besucherinnen über Wege raus aus der Ungleichstellung.  Das Buch stimmt hoffnungsvoll. Dank solcher starken Stimmen ist der Weg zur Lohngerechtigkeit vielleicht doch nicht mehr so weit.

Die Fair-Pay-Expertin kennt die Hürden und weiß, was Wirtschaft und Politik, was jede und jeder Einzelne tun kann, um die Lohnlücke zu schließen.

Der erste Schritt: über Geld sprechen. Ohne Transparenz keine Lohngerechtigkeit, ohne Lohngerechtigkeit keine Chancengleichheit.

Faire Bezahlung ist der Schlüssel zur Gleichstellung.


Weitere Information zum Buch:

Der RBB hat unter seiner Rubrik Kultur ein Interview mit Frau von Platen zu ihrem Buch geführt: Buchvorstellung: Henrike von Platen „Über Geld spricht man“

Das Buch ist im Nicolai Verlag erschienen:
https://nicolai-publishing.com/collections/unsere-bucher/products/uber-geld-spricht-man