Termin Informationen:

  • Do
    11
    Okt
    2018

    #MeToo und die Folgen: Wie feministisch ist die Politik der EU? Mit Terry Reintke, MdEP

    19.00 UhrKonferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung I Sophienstr. 28 - 29 I 10178 Berlin

    Ausgelöst durch die zahlreichen Missbrauchsvorwürfe gegen den Produzenten Harvey Weinstein solidarisierten sich vor knapp einem Jahr unzählige Frauen aber auch Männer weltweit unter dem Hashtag #MeToo und berichteten von ihren Erfahrungen mit Missbrauch, Belästigungen und Übergriffen. Die dadurch ausgelöste Debatte um Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt vor allem gegen Frauen wurde auch zum Thema im Europäischen Parlament. Die Europaabgeordnete Terry Reintke berichtete selbst von einem Vorfall und startete eine Petition an den Präsidenten der EU-Kommission mit der Aufforderung, die Kommission müsse eine Richtline gegen Gewalt gegen Frauen vorlegen. Sie war eine der Frauen, die vom US-amerikanischen Magazin ‚Time‘ 2017 als ‚Person of the Year‘ ausgezeichnet wurde.

    Der Vorwurf einer patriarchalisch geprägten Politik, die derlei Vorfälle herunterspielt oder ignoriert, ist nicht neu, aber es gibt neue und stärker werdende Gegenbewegungen: So hat sich die schwedische Regierung beispielsweise bereits 2014 zu einer umfassend feministischen Politik bekannt. Besonders das Credo einer feministischen Außenpolitik, die u.a. die diplomatischen Beziehungen zu Staaten von deren Grad der Gleichberechtigung der Geschlechter und von Minderheiten abhängig macht, könnte zum Vorbild für ganz Europa werden.

    Inwiefern engagiert sich das Europäische Parlament im Kampf um Gleichberechtigung von Personengruppen in der Gesellschaft? Was beinhaltet „feministische (Außen-)Politik“ und wie realistisch ist eine Umsetzung auf europäischer Ebene? Erhält der Kampf um Gleichberechtigung durch die #metoo-Debatte einen emotionalen Auftrieb mit politisierender Wirkung? Und welche Folgen hatte die Debatte für die Arbeit im Parlament? Über diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen und Terry Reintke diskutieren; moderiert wird die Veranstaltung von Kristina Lunz vom Centre for Feminist Foreign Policy.

    Über Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr und bitten um Anmeldung bis zum 10.10. online (s. unten) oder per E-Mail.

    Durch die Anwesenheit bei der Veranstaltung stimmt unser Publikum zu, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.

    Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Centre for Feminist Foreign Policy und wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesfamilienministerium gefördert.

    Mehr Information finden Sie hier.

    
    

 

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