Termin Informationen:

  • Sa
    19
    Mai
    2018

    Im Exil oder doch Zuhause? Russische Emigrantinnen im Berlin der 1920er und 1930er Jahre.

    15.00-17.00 UhrTreff bei Anmeldung: 0176-577 15 895

    Im Exil oder doch Zuhause? Russische Emigrantinnen im Berlin der 1920er und 1930er Jahre.
    Mit Julia Wischke

    Die Straßen waren voll Leben. Das ganze Charlottenburg hatte sich in eine russische Kolonie verwandelt. Überall schossen russische Gaststätten und Varietés aus dem Boden. "R-r-rul!" schrien unter unseren Fenstern deutsche Zeitungsträger morgens. "Rul hieß die populäre Zeitung" - so schreibt die russische Ballettänzerin Nina Tichonowa in ihren Memoiren.
    Eine andere, ebenfalls sehr einflussreiche Zeitung berichtete 1922, dass "der Strom der russischen Emigration von Tag zu Tag zunimmt. Es flieht jeder, der fliehen kann. In der letzten Zeit fliehen vor allen Dingen Menschen der Kunst. Bald wird die ganze künstlerisch-schauspielerische Welt Russlands in Berlin sein".
    Das russische Berlin der 1920er Jahre war ein kurzer, jedoch strahlender Funke in den sogenannten "goldenen" zwanziger Jahren. Eine große Rolle haben dabei Frauen gespielt: Schauspielerinnen und Fürstinnen, Schriftstellerinnen und Tänzerinnen. Sie alle haben eine sehr persönliche Geschichte im Leben der Stadt hinterlassen.
    Im Laufe des Rundgangs sehen wir uns die Plätze an, die im Herzen der "russischen Kolonie" lagen und sprechen über die Schicksale des russischen Berlins von seiner weiblichen Seite.

    Treff bei Anmeldung:
    0176-577 15 895

    http://www.frauentouren.de/

 

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