Herzlich willkommen

auf der Website des LandesFrauenRates Berlin e.V., dem Dachverband der Berliner Frauenorganisationen und politischen Interessenvertretung aller in der Bundeshauptstadt lebenden und arbeitenden Frauen.

Positionen, Tipps und jede Menge Informationen zur Frauen- und Geschlechterpolitik in Berlin, Deutschland und weltweit, Aktuelles aus unserem Vorstand, dem Verbandsleben und der mit uns kooperierenden Organisationen, Geschichten und Geschichte aus mehr als 30 Jahren Engagement für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Hintergründe und Meinungen zu Themen wie Frauengesundheit und Geschlechterdemokratie stehen im Mittelpunkt. Eine Übersicht über unsere 45 Mitgliedsorganisationen, über anstehende Termine und ausgewählte Links komplettieren das Angebot.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit!
Wenn Sie Fragen oder Anregungen an den LandesFrauenRat Berlin e.V. haben, dann schreiben Sie uns doch direkt.

Internationaler Mädchentag am 11. Oktober

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den 11. Oktober zum "International Day of the Girl Child" bestimmt. Im Dezember 2011 hat sie eine entsprechende Resolution angenommen. Mit diesem Aktionstag soll weltweit auf die spezifischen Probleme von Mädchen aufmerksam gemacht werden. Auch der Bundestag hatte erst vor kurzem für den Welt-Mädchentag geworben und die Bundesregierung fraktionsübergreifend aufgefordert, sich bei den Vereinten Nationen für diesen Internationalen Tag zu engagieren.

Kurs für arbeitslose Frauen

Viele arbeitslose Frauen erleben ihre Lebenssituation als Stress, der sich auf Gesundheit und Wohlbefinden negativ auswirkt. Ein geschwächtes Immunsystem, höhere Infektanfälligkeit, depressive Verstimmungen, innere Unruhe, Antriebsschwäche oder Schlaflosigkeit können die Folgen sein. Das FrauenGesundheitsZentrum hat vor diesem Hintergrund mit seinem Kurs „Impulse für Ihr Wohlbefinden“ ein kostenloses Angebot für arbeitslose Frauen entwickelt und bietet es seit 2005 regelmäßig an. Der Kurs wendet sich an arbeitslose Frauen, aber auch an Frauen in ungesicherten Arbeitsverhältnissen.

Lese-Tipps (nicht nur) zum Jahreswechsel

Der LFR Berlin hat wieder ein paar Lese-Tipps für wache Frauen zusammengestellt, die die "Zeit zwischen den Jahren" mit spannender Lektüre verkürzen und auf ein erfolgreiches 2012 einstimmen: Ob Frauenzitate, Frauen in Parteien, Frauensicht auf Migration und Integration, Frauenmythen oder Lebensgestaltung – wer sich für Frauenleben einst und heute interessiert, wird hier sicher fündig.

LFR-Weihnachtsbrief 2011

Die LFR-Vorsitzende Regina Seidel hat sich bei den Mitgliedsorganisationen mit einem Weihnachtsbrief für die Zusammenarbeit und das frauenpolitische Engagement im zu Ende gehenden Jahr 2011 bedankt. Gleichzeitig geht sie auf erste Pläne für 2012 ein – darunter die erste LFR-Veranstaltung am 23. Januar 2012, bei der die neue Frauensenatorin Dilek Kolat (SPD) im UCW zu Gast sein wird.

Der Weihnachtsbrief kann im Anhang heruntergeladen werden.

KLFR: Beschlüsse der Landesfrauenräte 2011

Die diesjährige Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) fand vom 16. bis 17. September in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt statt. Für den LFR Berlin nahm die Schatzmeisterin Anneliese Wolf teil, die seit Jahren den Kontakt zu den Kolleginnen in den Bundesländern pflegt und derzeit auch Kontaktfrau der KLFR zum Deutschen Frauenrat ist. Im Rahmen der mit der Konferenz verbundenen Fachtagung „Frauenarbeit ist MEHR-WERT“ hielten Prof. Dr. phil. habil. Birgit Bütow (Fachhochschule Jena, Uni Zürich) und Prof. Dr.

125. Geburtstag von Nelly Sachs - 76. Ehrenbürgerin von Berlin

Wussten Sie, dass die Schriftstellerin Nelly Sachs Ehrenbürgerin von Berlin ist? Am 10. Dezember wäre sie 125 Jahre alt geworden und deshalb ist dieser Tage ihr Porträt in der Galerie der Ehrenbürger im Abgeordnetenhaus mit einem Blumengebinde geschmückt. Nelly Sachs oder eigentlich Leonie Sachs wurde am 10. Dezember 1891 in Schöneberg geboren und wohnte lange in der Lessingstraße 33 in Moabit. Der Jüdin gelang 1940 zusammen mit ihrer Mutter die Flucht vor den Nationalsozialisten nach Schweden, sie verstarb am 12. Mai 1970 in Stockholm.

Bundestag beschließt Hilfetelefongesetz

Der Bundestag hat am 1. Dezember einstimmig den Gesetzentwurf zur Einrichtung des Frauenhilfetelefons beschlossen, den Bundesfrauenministerin Kristina Schröder (CDU) im Sommer vorgelegt hatte. Frauenorganisationen haben das so genannte Hilfetelefongesetz einhellig begrüßt, weisen aber auch darauf hin, dass die bestehende Infrastruktur für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder wie Frauenhäuser oder Beratungs- und Interventionsstellen auf eine sichere, stabile finanzielle Basis gestellt werden muss.

DF: Kritik an Umsetzung des Bundesgleichstellungsgesetzes

Vor zehn Jahren, am 5. Dezember 2001, trat das Bundesgleichstellungsgesetz (BGleiG) in Kraft, das bei der Bundesverwaltung und den Bundesgerichten für die Gleichstellung von Frauen und Männern sorgen soll. "Ein Gesetz kann nur so gut sein, wie die Bemühungen um seine Umsetzung hoch sind", kritisierte die Vorsitzende des Deutschen Frauenrates (DF) anlässlich des Jahrestages den aktuellen Frauenanteil bei den Führungspositionen in den Ministerien "Eine Kultur der Gleichstellung sieht anders aus." Der DF wolle, dass aus einem gut gemeinten ein wirkungsvolles Gesetz werde.

Drei Senatorinnen in der neuen Landesregierung

Die Würfel sind gefallen: Die Koalitionspartner SPD und CDU haben ihr Personaltableau für die neue Landesregierung vorgestellt. Danach wird der Regierende Bürgermeister am 1. Dezember 2011 drei Senatorinnen und fünf Senatoren berufen.

Frauen in Führung: Langsame Behörden

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln hat pünktlich zum 14. November 2011 eine Untersuchung zu Frauen in Politik und Verwaltung veröffentlicht. Anlass war das 50-jährige Jubiläum der Ernennung der ersten Frau als Bundesministerin: Elisabeth Schwarzhaupt wurde am 14. November 1961 dank geballter Frauenpower der CDU-/CSU-Abgeordneten neue Gesundheitsministerin - gegen den Willen des damaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer. Sein Unwille ist heute noch auf dem Ernennungsfoto deutlich dokumentiert.

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