Herzlich willkommen

auf der Website des LandesFrauenRates Berlin e.V., dem Dachverband der Berliner Frauenorganisationen und politischen Interessenvertretung aller in der Bundeshauptstadt lebenden und arbeitenden Frauen.

Positionen, Tipps und jede Menge Informationen zur Frauen- und Geschlechterpolitik in Berlin, Deutschland und weltweit, Aktuelles aus unserem Vorstand, dem Verbandsleben und der mit uns kooperierenden Organisationen, Geschichten und Geschichte aus mehr als 30 Jahren Engagement für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Hintergründe und Meinungen zu Themen wie Frauengesundheit und Geschlechterdemokratie stehen im Mittelpunkt. Eine Übersicht über unsere 45 Mitgliedsorganisationen, über anstehende Termine und ausgewählte Links komplettieren das Angebot.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit!
Wenn Sie Fragen oder Anregungen an den LandesFrauenRat Berlin e.V. haben, dann schreiben Sie uns doch direkt.

Kein Betreuungsgeld einführen – Erklärung zum Tag der Familie

Aus Anlass des Internationalen Tages der Familie am 15. Mai hat sich das Berliner Familienplanungszentrum – BALANCE erneut gegen die Einführung des Betreuungsgeldes ausgesprochen. "Nutzen Frauen das Betreuungsgeld und bleiben wegen der Kinderbetreuung längere Zeit zu Hause, kann dies auch Folgen etwa für die Altersbezüge von Frauen haben. Dies wiederum erhöht die finanzielle und soziale Abhängigkeit von Frauen, entweder vom Partner oder von staatlichen Stellen", heißt es in einer Presseinformation zum Thema.

Statistische Zahlen zum Muttertag

Im Jahr 2010 lebten in Deutschland rund 8 Millionen Mütter mit mindestens einem minderjährigen Kind in einem Haushalt zusammen - dazu zählen neben leiblichen auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Muttertag am 13. Mai 2012 auf der Grundlage des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa, mit. Danach lebten die meisten Mütter mit entweder nur einem Kind (41 Prozent) oder zwei Kindern (43 Prozent) zusammen.

LFR Baden-Württemberg will Parität in Kommunalparlamenten

Mehr Frauen in kommunalpolitische Mandate – dieses Anliegen verbindet die Landesfrauenräte mit vielen gleichstellungspolitisch Engagierten. Jetzt könnte in Baden-Württemberg ein Durchbruch beim Kommunalwahlrecht gelingen, sind sich die dortigen LFR-Aktiven sicher. Ab der Kommunalwahl 2014 könnten Frauen angemessen in allen Kommunalparlamenten in dem Bundesland vertreten sein. Wie einst die „Mütter des Grundgesetzes“ hat der LFR Baden-Württemberg zu einer Postkartenaktion aufgerufen, im Juli sollen die Unterschriften an die grün-rote Landesregierung übergeben werden.

Webtipp: Mehr Frauen in Führungspositionen

Die Webseite der Initiative www.regionale-buendnisse.de ist ab sofort online verfügbar: Die Initiative „Regionale Bündnisse für Chancengleichheit“ zielt darauf, regionale Strukturen für mehr Chancengleichheit in der Wirtschaft aufzubauen. Politik und Unternehmen setzen sich vor Ort gemeinsam für die Gewinnung von mehr Frauen in Führungspositionen ein. Ziel ist es, die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Unternehmen und Regionen durch mehr Chancengleichheit zu erhöhen.

Nachwahl in den LFR-Vorstand

Die Mitgliederversammlung des LandesFrauenRates Berlin e.V. hat bei einer Nachwahl am 7. Mai 2012 Dr. Christine Kaiser als Beisitzerin in den LFR-Vorstand gewählt. Die Rechtsanwältin wurde von der Frauen Union vorgeschlagen, dessen Landesvorstand sie seit 2009 angehört. Damit ist der LFR-Vorstand unter Vorsitz von Regina Seidel wieder komplett, nachdem im März eine Beisitzerin von ihrem Amt zurückgetreten war.

Würdigung am 20. Todestag von Marlene Dietrich

Das Berliner Abgeordnetenhaus würdigt seine 112. Ehrenbürgerin Marlene Dietrich an ihrem 20. Todestag, dem 6. Mai, mit einem Blumengebinde. Ihr Portrait ist in der Galerie der Ehrenbürger zu besichtigen. "Marlene Dietrich, entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus, beobachtet schon 1933 die sogenannte ‚Machtergreifung’ mit großen Befürchtungen. Sie filmt bereits in den USA und kommt nur noch selten in die Heimat. Filmangebote der Nazis lehnt sie konsequent ab. 1939 nimmt sie die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Sie macht sich einen Namen als Antifaschistin, hilft jüdischen Emigranten, ist bei der US-Truppenbetreuung dabei", heißt es in einer Presseinformation des Abgeordnetenhauses. Und weiter: "Schon 1989 trägt ihr der damalige Regierende Bürgermeister die Ehrenbürgerwürde an. Aber erst posthum kann Berlin seine große Tochter ehren. Auf ihren eigenen Wunsch wird Marlene Dietrich in Berlin bestattet."

Anzeigenserie zur Diskriminierung am Arbeitsplatz

Im Rahmen der Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ präsentiert die Europäische Kommission seit kurzem eine Serie von sechs Anzeigen, die die Aufmerksamkeit auf die steigende Diskriminierung am Arbeitsplatz lenken soll. Derzeit ist die Arbeitslosigkeit innerhalb Europas hoch, oftmals machen sich Menschen Sorgen über ihren Arbeitsplatz und ihre Zukunft. "Diese Unsicherheit kann zu steigender Diskriminierung führen und auch Menschen dazu veranlassen, Unterschiede zwischen sich und ihren Kollegen zu verbergen oder zu minimieren", so die Kommission.

Girls'Day und Boys'Day erfolgreich

Bundesweit haben rund 150.000 Schülerinnen und Schüler an Girls'Day und Boys'Day 2012 teilgenommen: Am Boys'Day - Jungen-Zukunftstag beteiligten sich mehr als 4.700 Einrichtungen und Betriebe. Gemeinsam boten sie insgesamt über 33.500 Jungen die Möglichkeit für einen Tag in Berufe hinein zu schnuppern, in denen Männer bisher unterrepräsentiert sind. Der Girls'Day konnte in seinem zwölften Jahr mit über 9.500 Veranstaltungen insgesamt mehr als 115.000 Mädchen einen Aktionsplatz bieten. Der Mädchen-Zukunftstag ist damit das größte Berufsorientierungsprojekt für Mädchen und findet auch international immer mehr Nachahmung.

Aktion: Mehr Generationengerechtigkeit für Frauen

„Wir fordern drei Entgeltpunkte pro Kind für die Anerkennung von Erziehungsleistungen in der Rentenanrechnung und zwar unabhängig vom Geburtsdatum der Kinder“, erklären Dr. Maria Flachsbarth, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB) und Maria Theresia Opladen, Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd). Gemeinsam haben die beiden Frauenverbände eine Unterschriftenaktion für mehr Rentengerechtigkeit zwischen den Generationen gestartet.

Befragung zu ambulanten Angeboten für Ältere

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) führt im Rahmen von IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung das Projekt „Im Alter IN FORM – Gesunde Lebensstile fördern“ durch. Ziel ist es, einen Leitfaden zu erarbeiten, der Akteuren auf kommunaler Ebene Anregungen gibt, wie bedarfsgerechte Angebote in den Themenfeldern „Ernährung, Bewegung sowie soziale Teilhabe“ etabliert werden können. Der Leitfaden bietet damit einen Beitrag zur Gesundheitsförderung älterer Bürgerinnen und Bürger im eigenen Wohnumfeld.

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