Frauen in Berlin

Girls' Day: Frauensenatorin will Mädchen für MINT-Berufe begeistern

Die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen Dilek Kolat (SPD) hat jetzt gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Girls' Day zu einer Beteiligung der Unternehmen, Schulen und Schülerinnen am Mädchen-Zukunftstag am 26. April 2012 aufgerufen: „Ich will die Mädchen ermutigen, das große Terrain naturwissenschaftlicher, technischer und handwerklicher Berufe kennenzulernen und zu erobern. Der Girls’ Day soll Rollenklischees aus den Köpfen verbannen und Mädchen die Botschaft vermitteln: Traut euch und euren Fähigkeiten. Euch steht die ganze berufliche Welt offen.“

Beim LFR zu Gast: Frauensenatorin Dilek Kolat

Ein Schwerpunkt ihrer Frauen- und Gleichstellungspolitik sei es, das novellierte Landesgleichstellungsgesetz (LGG) konsequent anzuwenden, um insbesondere im öffentlichen Dienst für mehr Chancengleichheit zu sorgen. Das LGG sei ein "gutes Gesetz, aber wir dürfen uns nicht zurücklehnen", erklärte die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen Dilek Kolat (SPD) beim LFR-Plenum Ende Januar. Das Land Berlin sei ebenso bei Betrieben mit Landesbeteiligung in der Pflicht und Frauenförderung klar eine Voraussetzung für die Vergabe von Aufträgen und Zuwendungen.

125. Geburtstag von Nelly Sachs - 76. Ehrenbürgerin von Berlin

Wussten Sie, dass die Schriftstellerin Nelly Sachs Ehrenbürgerin von Berlin ist? Am 10. Dezember wäre sie 125 Jahre alt geworden und deshalb ist dieser Tage ihr Porträt in der Galerie der Ehrenbürger im Abgeordnetenhaus mit einem Blumengebinde geschmückt. Nelly Sachs oder eigentlich Leonie Sachs wurde am 10. Dezember 1891 in Schöneberg geboren und wohnte lange in der Lessingstraße 33 in Moabit. Der Jüdin gelang 1940 zusammen mit ihrer Mutter die Flucht vor den Nationalsozialisten nach Schweden, sie verstarb am 12. Mai 1970 in Stockholm.

Löhne in Berlin: Tendenz steigend - auch für Frauen

Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst hat sich im 2. Quartal 2011 gegenüber dem 2. Quartal 2010 in Berlin um 3,5 Prozent erhöht. Da die Verbraucherpreise von Juni 2010 bis Juni 2011 um 2,5 Prozent gestiegen sind, betrug der Reallohnanstieg ein Prozent, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Anfang Oktober mit. Vollzeitbeschäftigte erzielten monatlich 3.601 Euro (plus 3,8 Prozent). Dabei verdienten Männer mit 3.890 Euro im Schnitt weiter deutlich mehr als Frauen, die mit 3.195 Euro nach Hause gingen. Aber: Der Verdienst der Frauen stieg seit dem 2. Quartal 2010 stärker an als der ihrer männlichen Kollegen, nämlich überdurchschnittlich um 4,2 Prozent.

Verbraucherschutz konkret in Berliner Kiezen

Die Verbraucherzentrale Berlin hat jetzt eine positive Zwischenbilanz für ihr Projekt "Aufsuchender Verbraucherschutz" gezogen und möchte dieses kostenlose Beratungsangebot vor Ort fortsetzen: Seit September 2010 sind die Verbraucherschützer nicht ausschließlich in der Zentrale am Hardenbergplatz, sondern auch in vier Berliner Bezirken, Kreuzberg, Lichtenberg, Marzahn und Neukölln, zu finden. Dort bieten sie an einem festen Tag in der Woche jeweils zwei Stunden kostenlose Rechtsberatungen und Informationsabende zu verschiedenen Themengebieten an.

Eröffnung der Fraueninfothek

Für Frauen im Südwesten Berlins gibt es jetzt ein neues Beratungsangebot - die Fraueninfothek Steglitz- Zehlendorf. Die Infothek bietet erwerbslosen Frauen Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung und dem Wiedereinstieg in den Beruf. In Beratungsmodulen werden Fragen zur individuellen Kompetenzbilanz, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zu möglichen Bewerbungs- und Berufsstrategien thematisiert. Workshops und themenspezifische Vorträge ergänzen das Angebot. Träger ist der Goldnetz e.V.

Frauen an Hochschulen – Berlin weiter Spitze

Berlin ist Spitze – auf alle Fälle bei Frauenförderung und Gleichstellung an den Hochschulen. Das jetzt erschienene „Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2011“ vom Center of Excellence and Science (CEWS) belegt: Berliner Hochschulen sind mit einem Frauenanteil bei Professuren von 27,6 Prozent unangefochten Spitze in Deutschland, mit Abstand folgen Hamburg (22,7 Prozent), Bremen (22,6 Prozent) und Niedersachsen (22,3 Prozent). Der Bundesdurchschnitt liegt mit 18 Prozent weit darunter. Gegenüber 2004 bedeutet dies eine Steigerung von 9,6 Prozent.

Neue Vorgaben für LGG-Bericht

Der Senat hat bei seiner Sitzung am 19. Juli eine Rechtsverordnung zu § 19 des novellierten Landesgleichstellungsgesetzes (LGG) erlassen, das künftig die Berichterstattung über die weitere Umsetzung des Gesetzes neu festgelegt. Danach wurde die Datenerhebung zum LGG-Bericht ergänzt, um die Wirkung der neuen Regelungen anhand gesicherter Angaben beobachten und auswerten zu können.

Wirtschaft und Frauen - ein erfolgreicher Ressortzuschnitt

"Die Zusammenlegung der Ressorts Wirtschaft und Frauen hat einen Schub beim Umgang mit Gleichstellungsthemen in den öffentlichen Unternehmen, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts ausgelöst", ist sich Frauenstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt sicher. Im Frühjahr hat sie eine Zusammenfassung der Erfahrungen aus der Senatsverwaltung Wirtschaft, Technologie und Frauen unter der Überschrift "Wirtschaft und Frauen in einem Ressort? Geht das?" vorgelegt. Der Zuschnitt, Wirtschafts- und Frauenpolitik in einer Senatsverwaltung zu vereinen, ist in den Bundesländern einmalig.

Kreislauferkrankungen häufigster Behandlungsanlass

Krankheiten des Kreislaufsystems sind häufigster Behandlungsanlass in den Berliner Krankenhäusern. Das jedenfalls haben die Statistiker ermittelt: Laut des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg wurden 2009 in den 70 Krankenhäusern des Landes Berlin insgesamt 739.413 Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Die Zahl der Behandlungsfälle stieg gegenüber dem Vorjahr um 20.654 (2,9 Prozent). Dabei erfolgte jeder sechste Krankenhausaufenthalt (112.224 Fälle) wegen Erkrankungen des Kreislaufsystems.

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