Wir über uns

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Der LandesFrauenRat Berlin e.V. gründete sich 1979 als Dachverband der Berliner Frauenverbände und -initiativen aus der Arbeitsgemeinschaft der Berliner Frauenverbände.

Wir sind politisch, aber nicht parteipolitisch.
Wir arbeiten überparteilich und überkonfessionell.

Der LandesFrauenRat Berlin will eine Gesellschaft, in der Frauen nicht nur gleichberechtigt, sondern auch gleichgestellt sind. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Zusammenarbeit demokratischer Frauenvereinigungen in Berlin zu fördern und versteht sich als Interessenvertretung aller Berlinerinnen gegenüber Parlamenten, Regierungen, Verwaltungen und anderen Organisationen. Geschlechtergerechtigkeit, Chancengleichheit und gleichwertige Anerkennung von Frauen und Männern in Beruf und Familie, in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur sind die zentralen Anliegen.

Aus dem formalem Recht der Gleichheit von Frauen und Männern in Artikel 3 des Grundgesetzes muss gesellschaftliche Realität werden. Dafür arbeitet der LandesFrauenRat Berlin gemeinsam mit den Dachverbänden der Frauenorganisationen in den Bundesländern und dem Deutschen Frauenrat. Ein Instrument dazu ist das Prinzip des Gender Mainstreaming – ein Weg in die richtige Richtung: Gender Mainstreaming bedeutet, in allen Phasen der Planung, Durchführung und Auswertung die unterschiedlichen Lebensbedingungen von Frauen und Männern und die Auswirkungen auf beide Geschlechter zu berücksichtigen. Dies gilt für jegliche Form des politischen Handelns und die Berliner Verwaltung, sollte aber auch bei Entscheidungen in Unternehmen, Verbänden und anderen Organisationen umgesetzt werden.

Wir sind überzeugte Demokratinnen, wollen den Konsens, aber keinen Einheitsbrei.

Eine Aufgabe des LandesFrauenRates als Dachverband ist es, auch gegensätzliche Standpunkte zu kommunizieren und zwischen ihnen zu vermitteln. Gerade weil der LandesFrauenRat überparteilich und konfessionell nicht gebunden ist, kann er ganz verschiedene GesprächspartnerInnen an einen Tisch bringen und im Austausch der Positionen einen gemeinsamen Ansatz finden, gemeinsame Perspektiven in den Blick nehmen, gemeinsame Forderungen formulieren. Die frauen- und verbandspolitische Debatte führt zu starken Mehrheiten, die der LandesFrauenRat gegenüber dem Berliner Senat und dem Abgeordnetenhaus sowie Verbänden und Organisationen entschlossen vertritt.